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I. Das Training der motorischen Hauptbeanspruchungsform Beweglichkeit

Lerninhalte:

– Bedeutung der Beweglichkeit
– Arten der Beweglichkeit
– Anatomisch-physiologische Grundlagen, leistungsbestimmende Faktoren
– Methoden des Beweglichkeitstrainings
– Risiken und Gefahren des Beweglichkeitstrainings
– Anpassungserscheinungen bei den verschiedenen Arten des Beweglichkeitstrainings
– Gesundheitliche Bedeutung der verschiedenen Arten des Beweglichkeitstrainings
– Beweglichkeitstraining im Altersgang

1. Lerneinheit: Bedeutung - Arten - Anatomischphysiologische Grundlagen

1.1 Begriffsbestimmung
Die Beweglichkeit ist die Fähigkeit und Eigenschaft des Sportlers, Bewegungen mit großer Schwingungsweite selbst oder unter dem unterstützenden Einfluss äußerer Kräfte in einem oder in mehreren Gelenken ausführen zu können.

Als gleichsinnige Begriffe für Beweglichkeit gelten allgemein Flexibilität bzw. Biegsamkeit.
Gelenkigkeit (die Struktur des Gelenkes betreffend) und Dehnungsfähigkeit (die Muskeln, Sehnen, Bänder und Kapselapparate betreffend) hingegen sollten als Komponenten und damit als Unterbegriffe der Beweglichkeit verwendet werden.

1.2 Bedeutung der Beweglichkeit
Die Beweglichkeit ist eine elementare Voraussetzung für eine gute Bewegungsausführung und damit ein nicht austauschbarer Bestandteil des Trainingsprozesses. Im einzelnen stellen sich die Vorteile einer optimal – nicht maximal! – entwickelten Beweglichkeit wie folgt dar:

– Optimierung der qualitativen und quantitativen Bewegungsausführung

Ohne eine ausreichend dehnungs- und damit entspannungsfähige Muskulatur ist eine qualitativ
bzw. quantitativ optimale Bewegungsausführung kaum möglich, da die Bewegung aufgrund der eingeschränkten Schwingungsweite keine optimale räumlich-zeitliche, dynamische Ausführung erfahren kann.

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