Fragestellung:
Erörtern Sie die funktionellen Anpassungen des Herzens an leichte Ausdauerbelastungen wie z.B. regelmäßiges Spazierengehen.
Regelmäßige leichte Ausdauerbelastungen bewirken eine psychische Dämpfung und damit eine Dominanz des „Erholungsnervs“ Vagus (= Parasympathikus = Gegenspieler des „Leistungsnervs“ Sympathikus). Damit verbunden ergeben sich folgende funktionelle Adaptationen:
Senkung der Ruheherzfrequenz und Steigerung des Schlagvolumens, was zu einer Ökonomisierung der Herzarbeit führt (geringerer Sauerstoff- und Energiebedarf).
Die allgemeine Ökonomisierung der Herzarbeit bedingt auch bei submaximalen Belastungen niedrigere Herzfrequenzen im Vergleich zu völlig inaktiven Personen.