Kurzbeschreibung:
Zwei etwa gleichstarke Schüler*Innen führen vor der Klasse jeweils 4 x 20 Sekunden Kniehebesprünge mit jeweils unterschiedlich langen Pausenzeiten aus. Danach wird das subjektive Belastungsempfinden mit Hilfe der Borg-Skala ermittelt und verglichen.
Durchführung:
– Auswahl zweier konditionell etwa gleich starker Proband*Innen
– Bereitstellung von 2 Stoppuhren
– Auswahl von 2 Protokollant*Innen, Zuordnung zu einem/einer Proband*In
– Auswahl von 2 Zeitnehmer*Innen, Zuordnung zu einem/einer Proband*In
– Vorstellung der Borg-Skala (Bild 2)
– 3 min lockeres Aufwärmen der 2 Proband*Innen auf der Stelle oder im Schulhaus
– nach dem Aufwärmen nochmal 1 min Pause
Beide Schüler*Innen führen jeweils 4x 20 Sekunden Kniehebesprünge aus – so hoch wie möglich, so viele wie möglich.
– Schüler*In 1 folgt dem Tabataprotokoll (20 Sekunden Belastung, 10 Sekunden Pause)
– Schüler*In 2 hat jeweils 30 Sekunden Pause
Signal für Start und Pause durch Zeitnehmer*Innen (Vorsicht: ab der ersten Pause verlaufen die Intervalle versetzt)
Protokollant*Innen:
– zählen der Anzahl der durchgeführten Kniehebesprünge pro Durchgang.
– Erfragen des subjektiven Belastungsempfinden zu den folgenden Zeitpunkten:
vor dem Aufwärmen,
nach dem Aufwärmen,
direkt nach jedem Intervall,
1 min nach dem letzten Intervall
Die Protokollant*Innen zählen jeweils die Anzahl der Wiederholungen pro Durchgang. Dies dient der Diskussion im Nachhinein.
Auswertung:
Vergleich der wahrgenommenen Belastung der Proband*Innen.
Diskutiere Reizumfang, Reizintensität und Trainingsbelastung der beiden Proband*Innen.